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Sonntag, 12. Jan. 2014

Taufe des Herrn

 


Liebe Schwestern und Brüder im Herrn!

Der letzte Tag der Weihnachtszeit ist das Fest der Taufe des Herrn. Die dreißig Jahre der Kindheit und Jugendzeit gingen vorüber. Jesus wurde erwachsen. Er hatte schon den Beruf eines Zimmermanns erlernt. Als er den Ruf Gottes hörte, verließ er seine Familie. Jesus ging zu Johannes dem Täufer um sich von ihm taufen zu lassen. In jenem Moment tratt er in der Öffentlichkeit auf, damit er die Menschen lehre und sie zu Gott begleite.

Die Taufe war für Jesus der Anfang seiner öffentlichen Arbeit und Lehrtätigkeit. Wenn wir an uns selber denken, dann dürfen wir nicht vergessen, dass unsere Taufe auch der Anfang unseres Glaubens an Jesus Christus und unseren christlichen Lebens ist. Die Taufe öffnet uns den Weg zu Gott, die Pforte des Himmels und macht uns zu Kindern Gottes.

In der Antike wurden vor allem nur erwachsene Menschen getauft. Davor gab es eine Vorbereitungszeit. Diese hieß Katekumenat. Jene, die sich auf die Taufe vorbereitet hatten, mussten in das christliche Leben eingeführt werden. Sie lernten die christliche Lehre kennen, sie nahmen an den Gottesdiensten teil. Es war nicht nur eine intelektuelle, sondern in der selben Zeit auch eine spirituelle Vorbereitung. Es genügt auch heute nicht, über Gott viel zu wissen; man soll für Gott auch das Herz öffnen.

Als Papst Franziskus noch Erzbischof von Buenos Aires war, schrieb er ein Meditationsbuch für seine argentinischen Priester. Der Titel dieses Buches lautet folgendermaßen: "Scharfe Vernunft und offenes Herz". Die Kirche lädt uns an diesem Fest ein, ein bewusstes christliches Leben zu führen. Dieses setzt das Verlangen voraus, Gott beim Bibellesen immer näher kennenzulernen und immer mehr Zeit im Gebet zu verweilen.

Pfr. Zoltan Kocsik,
Schulpfarrer des Römisch-Katholischen Lyzeums Gerhardinum Timisoara
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