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Sonntag, 29. Dez. 2013

Leviten statt Messe gelesen (Die Glosse am Sonntag)

 
So abgedroschen es auch klingen mag: Was des einen Freud´, ist des anderen Leid. Totale Freizügigkeit auf dem EU-Arbeitsmarkt ist nämlich ab dem 1. Januar auch für die Bürger Rumäniens und Bulgariens angesagt. Während Rumänen und Bulgaren frohlocken, heißt im Westen die Hiobsbotschaft: "Achtung, die Rumänen und Bulgaren kommen"! Die sozial schwachen Migranten aus den beiden Ländern werden im Westen ganz besonders gefürchtet. Rumänische Politiker versichern zwar nicht selten, dass "die, die in den Westen wollten, längst schon da sind". Ohne Freizügigkeit und Schengen. Angst und Hysterie sind jedoch geblieben.

Grund für die Panik im Westen sind jedoch vorwiegend zwei Aspekte. Zum einen die prekäre soziale Lage in Rumänien und Bulgarien, mit Löhnen, die oftmals in keinem Verhältnis zwischen Einkommen und Warenkorb stehen, zum anderen die Lücken im Gesetz der westeuropäischen Staaten, wonach Sozilahilfe vergeben wird, auch wenn der Antragsteller im Vorfeld noch gar nichts für den jeweiligen Staat geleistet hat.

Siegfried Thiel
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