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Sonntag, 22. Dez. 2013

Leviten statt Messe gelesen (Die Glosse am Sonntag)

 
Polizisten könnten schon bald Autos anhalten, um nach dem Grad der Verwandtschaft zwischen Fahrer und Mitreisenden zu fragen. Der Entwurf zur einer Dringlichkeitsverordnung soll nämlich Fahren per Anhalter unterbinden. Wenn dies nun als Vergehen eingestuft und strafbar wird, müssen sich wildfremde Menschen entschließen, plötzlich Verwandte zu sein, um dem Bußgeld zu entgehen.

Grund, um diese Art des Reisens zu unterbinden sei die negative Auswirkung auf die Transportunternehmen, die ausbleibende Besteuerung dieser Tätigkeit und mangelde Verkehrssicherheit, heißt es bei den Projektinitiatoren.

Gefragt haben die Initiatoren wohl kaum, ob es eine Alternative zum Trampen gibt. Gäbe es nämlich eine solche, würde sich manch einer nicht den Gefahren aussetzen, um mit einem Fremden mitfahren, und Risken aller Art auf sich nehmen. Und was, wenn sich nun mehrere Bürger zu einer Fahrgemeinschaft zusammentun um Geld und Sprit auf dem Weg zur Arbeit zu sparen, wie das angeblich bereits vielerorts - vor allem in Westeuropa - üblich ist?

Siegfried Thiel

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