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Sonntag, 22. Sep. 2013

Leviten statt Messe gelesen (Die Glosse am Sonntag)

 
Naturkatastrophen decken jedesmal schonungslos auf, wie ohnmächtig die rumänische Politik in solchen Fällen ist. Um nur allein die Soforthilfe in Augenschein zu nehmen: Da kommen hohe Regierungsbeamte und wollen zwei Tagen nach verheerenden Überschwemmungen Hunderte Tonnen Mehl in die Region verschicken. Menschen die knietief in ihren Häusern im Schlamm standen, oder deren Häuser von den Fluten weggerissen worden waren, sollten sich nun selbst Brot backen, möglicherweise auch noch an einem Herd, den es längst nicht mehr gibt.

Dem Fass den Boden ausgeschlagen hat jedoch die Entscheidung der Regierung, den betroffenen Familien finanzielle Staatshilfen in bar zukommen zu lassen, ohne dass diese überhaupt belegen müssen, wie die Gelder aus dem Hilfsfonds ausgegeben wurden. Wahrscheinlich wird in manch einer Familie eine Pulle Schnaps gekauft, noch bevor der erste Handstrich zur Gebäuderenovierung getätigt wurde und der langersehnte Flachbildschirm wird Einzug halten, bevor die Kinder ihre Schulrequisiten gesichert haben.

Siegfried Thiel
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