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Samstag, 07. Sep. 2013

An die Wand gespielt (Kommentar)

 
Selbst die ungarischen Hooligans verzichteten im Nachhinein auf Gewalttaten. Zu eindeutig war wohl das Ergebinis auf dem Platz. 3:0 gewann gestern Abend Rumänien gegen Ungarn im WM-Qualifikationsspiel der Gruppe D. Den Torreigen eröffnete gerade der zuletzt umstrittene Ciprian Marica. Die weiteren Treffer erzielten Pintilii und Tanase. Damit rückt Rumänien auf Platz zwei der Gruppe D vor. Erste sind die Niederlande mit 19 Punkten, gefolgt von Rumänien (13), Ungarn (11), der Türkei (10), Estland (7) und Andorra mit Null Punkten.

Nicht leicht war es zuletzt für Rumäniens Auswahltrainer Victor Piturca. Vor allem als sich abzeichnete, dass er den derzeit vereinslosen Ciprian Marica in die Stammelf holen wollte, kamen die Kritiker auf den Plan. Im Nachhinein sei gesagt: Piturca hat alles richtig gemacht. Marica schoss das 1:0 bereits nach 1,38 Minuten. Zum Schluss hätte das Resultat noch eindeutiger ausfallen können, doch Marica, Adrian Popa und Bogdan Stancu vergaben weitere gute Torgelegenheiten.

Auf den Tribünen blieb es recht ruhig, im Vergleich zu den Straßenschlachten wenige Stunden zuvor. Trotzdem kam es auch im Stadion zu Prügeleien zwischen Anhängern verschiedener Bukarester Mannschaften, die Ungarn wollten ihrerseits ins Gefecht eingreifen. Bald hatten die Ordnungshüter jedoch alles unter Kontrolle.

Dass Eltern mit ihren Kindern an der Hand das Stadion zur Halbzeit verließen, spricht jedoch Bände über den Gemütszustand einiger. Zum einen waren wohl manche um die Sicherheit ihrer Sprößlinge besorgt, hatten sie doch noch die Bilder vom Nachmittag im Kopf. Zum anderen war der Leistungsunterschied auf dem Platz und das 2:0 auf der Anzeigetafel mit ein Argument, sich frühzeitig auf den Heimweg machen zu können.

Am Dienstag folgt für Rumänien das Heimspiel gegen die Türkei. Ein Sieg für die Rumänen könnte bereits die Vorentscheidung auf den zweiten Tabellenplatz bedeuten, der in die Relegation für die WM-Teilnahme führen wird.
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