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Donnerstag, 13. Jun. 2013

Der stille Dienst des Heiligen Antonius

 


Liebe Schwestern und Brüder im Herrn!

Hat es einen Sinn, dass man das Gute tut, wenn die Menschen in unserer Umgebung es gar nicht merken oder schätzen? Was für einen Wert haben die kleinen Dinge, die tägliche, gewöhnliche Arbeit in den Augen Gottes?

Ich glaube solche Fragen beschäftigen uns oft, da wir am meisten ein Leben in der Stille führen. Unsere Arbeit, unser Dasein überhaupt, fällt für die Welt oft kaum auf.

Der heilige Antonius von Padua (1195-1231), der am 13.Juni auf der ganzen Welt gefeiert wird, hat Jahre lang in der Stille mehrerer Klöster gelebt. Keiner hat geahnt, dass der Bruder Antonius, der täglich den Hof kehrte und in der Küche das Geschirr spülte, einer der größten Theologen seiner Zeit war. Er hat aber seinen Dienst in Treue und Gehorsam erfüllt. Er wusste, dass eigentlich nicht unbedingt die Art eines Dienstes, sondern die Liebe und Hingabe, womit dieser getan wird, vor Gott zählt.

Gott schaut vor allem auf das Herz des Menschen, darauf, was in seinem Inneren ist. Er sieht und schätzt die stillen Tage des Lebens. Jesus hat auch 30 Jahre lang ein unauffälliges Leben geführt. Kaum jemand hat geahnt, dass der junge Zimmermann von Nazaret der Messias ist.

Jesus hat uns in seinem Evangelium oft darauf aufmerksam gemacht, dass die Menschen, die im Auge der Welt klein sind, vor Gott sehr oft die Größten sind. Das einzige, das vor Gott zählt, ist nicht die gesellschaftliche Stellung, sondern nur die Liebe, mit der der Mensch arbeitet und lebt.

Von Zsolt Szilvágyi, Pfarrer in der Josefstadt - Timisoara

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