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Donnerstag, 06. Dez. 2012

Heiliger Nikolaus

 


Der heilige Nikolaus ist in einer reichen Familie geboren und schon von seiner Kindheit an war für ihn die religiöse Erziehung gesichert. Gemäß der Tradition wurde er als Säugling an Fastentagen nur einmal gestillt. Als er älter geworden ist, hat er an den ausgelassenen Unterhaltungen seiner Kollegen nicht teilgenommen, vielmehr hat er Kirchen und Klöster besucht. Nachdem seine Eltern gestorben waren, hat er sich bemüht, sein Erbe für gute Zwecke einzusetzen.

Der heilige Bischof Nikolaus ist der Heilige der geschenkten Liebe geworden. Mit seinem Leben hat er den Weg gezeigt, der uns in das Reich Gottes führt. Auf diesem Weg wollen wir auch wandeln und die Gegenwart des Reiches Gottes verkünden.

Einmal hörte der heilige Bischof Nikolaus, dass drei unschuldige Männer demnächst in der Stadt hingerichtet werden sollten, weil der Statthalter ihr Vermögen gerne gehabt hätte. Nikolaus hat die Gesandten des Kaisers - die gerade auf Besuch waren - alleingelassen, und die Hinrichtung verhindert. Einige Zeit später sollten auch die Gesandten des Kaisers unschuldig verurteilt werden. Mit falschen Anschuldigungen wurden sie ins Gefängnis gebracht und das Datum der Hinrichtung war auch schon festgesetzt. Die Gesandten des Kaisers haben sich an die mutige Hilfsbereitschaft des Bischofs Nikolaus erinnert und um seine Hilfe gefleht. Die Hilfe ist auch jetzt nicht unterblieben. Der heilige Nikolaus ist im Traum des Kaisers Konstantin erschienen und hat ihm befohlen, die drei Gesandten noch in derselben Nacht freizulassen. Konstantin hat Bischof Nikolaus persönlich nicht gekannt und er wollte dem Traum auch nicht gehorchen. Da er nicht weiterschlafen konnte, stand er auf und ging zu dem Urteil fällenden Richter. Überrascht haben beide festgestellt, dass auch der Richter denselben Traum hatte. Deshalb haben sie rasch angefangen den Fall neu zu untersuchen und es hat sich gezeigt, dass die drei Beamten unschuldig waren. Die Gesandten dankten dem Bischof Nikolaus von Herzen.

In vorgerücktem Alter fühlte Nikolaus den Tod nahen, und mit der Hilfe eines Engels konnte er die Schmerzen der Krankheit ertragen. Seinen Geist in Gottes Hände befehlen ist er friedlich um das Jahr 350 gestorben. In Myra wurde er begraben, aber während eines türkischen Angriffs ist sein Grab zerstört worden. Die Kreuzritter haben die Stadt Myra befreit und seine sterblichen Überreste gefunden. Mit Ehrfurcht brachte man sie an einen sicheren Ort, nach Italien, in die Stadt Bari. Ab dem 10. Jahrhundert hat sich seine Ehre verbreitet, und sein Beispiel ist, Mitmenschen zu helfen.

Priester Bene Tamás,
Bischöflicher Sekretär im Ordinariat der römisch-katholischen Diözese Timisoara
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