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Sonntag, 25. Nov. 2012

Leviten statt Messe gelesen (Die Glosse am Sonntag)

 
Wettbewerbsverzerrung hoch drei steht an, wenn Anfang Dezember die Begegnungen vom letzten Spieltag in den Champions- bzw. Europa-League-Gruppen laufen. Die bereits qualifizierten Serienersten und die abgeschlagenen Letzten werden mit reichlich Reservespielern auflaufen, um die Stammmannschaft für andere Wettbewerbe zu schonen. So läuft dies seit Jahren und es würde Mal Sinn machen, zu überprüfen, wie viele Mannschaften aus dem Wettbewerb geflogen sind, weil bereits qualifizierte Teams ihre Gurkentruppe aufs Feld schickten und deshalb den Wettbewerb und letztendlich auch die Eintritt zahlenden Zuschauer prellten.

Auch der rumänische Meister CFR Cluj hängt am letzten Gruppenspieltag nicht nur vom eigenen Können, oder vom Potenzial von Galatasaray Istanbul ab, sondern in gehöriger Portion auch davon, mit welcher Aufstellung CFR von Manchester United empfangen wird und was Sporting Braga zu Hause gegen Galatasaray Istanbul aufbietet. Praktisch ist es so: CFR Cluj muss in Manchester um einen Tick besser abschneiden als Galatasaray bei Sporting Braga. Jeder der beiden Konkurrenten erwartet nun, dass die bereits für das Achtelfinale qualifizierte Manchester bzw. die in der Wertung abgeschlagene Sporting mit einer B-Auswahl in das letzte Spiel geht.

"Erwarten" dürfte man es vom Fair Play her eher nicht. Wenn nämlich eine Mannschaft in einem entscheidenden Spiel seine Reservekicker auf den Platz schickt, ist das auf jeden Fall Wettbewerbsverzerrung. Denn es ist doch grundsätzlich das Gleiche, ob die Stamm-Kicker sich lasch präsentieren und von der ersten Minute an auf den Schlusspfiff warten, oder ob die auf dem Platz stehen, die es vom Spielerischen her nicht besser können. Ein Vorteil wird dem Gegener auf jeden Fall gewährt.

Eine oft gewählte Argumentation, man könne/müsse so Kicker für die interne Meisterschaft schonen, ist bloß Ausrede. Wenn nun wirklich alles auf dem Spiel stände, würde doch auch niemand seine zweite Mannschaft auflaufen lassen, nur weil die Stars eben müde geworden sind.

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