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Sonntag, 11. Nov. 2012

Leviten statt Messe gelesen (Die Glosse am Sonntag)

 
Am Freitag hat der Wahlkampf in Rumänien begonnen. Einen Monat später werden die Bürger unter Parteien und Personen bestimmen, wer in die beiden Kammern des rumänischen Parlaments einzieht. Um die 471 Parlamentssitze buhlen die Sozialliberale Union, die Allianz der Rechten Rumäniens, die Volkspartei von Dan Diaconescu, der Ungarnverband, die Minderheiten und andere kleine politische Formationen. Von Parteiprogrammen wird es schwer sein, in dieser Wahlkampgane zu sprechen. Manche Parteien haben eigentlich keine politische Doktrin und andere haben sich in Allianzen zusammengeschlossen, die von links bis rechts das gesamte politische Spektrum durchqueren.

Wenn es hart auf hart kommt, könnten die Abgeordneten der Minderheiten - wie schon so oft - das Zünglein an der Waage sein, wenn die neue Regierung gebildet werden soll. Deshalb manchmal verwunderlich, dass Angehörige Nationaler Minderheiten es vorziehen, andere, große Parteien oder Allianzen zu wählen, statt ihre eigene Minderheit. "Die Minderheitenpolitiker ziehen eh ins Parlameht ein", oder "Wir wählen große Parteien, die uns die Rente geben bzw. aufbessern", so die Alibi-Erklärungen.

Gesagt sei: Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Vertreter einer Nationalen Minderheit ins Parlament einzieht, auch wenn für diese ein Sonderstatus geregelt ist. Und nicht zuletzt: Wenn ein Bürger Parteien wählen muss, "die ihm Renten geben" ist es eh schlimm genug. Ich lebe heute noch in dem Glauben, die meisten hätten Jahrzehnte lang in den Rentenfonds eingezahlt, damit sie uneingeschränkt der Politik, trotz Ruhestand noch Geld beziehen.
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