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Sonntag, 02. Sep. 2012

Leviten statt Messe gelesen (Die Glosse am Sonntag)

 
Es ist spezifisch für Rumänien, dass erst etwas geschehen muss, bis die Zuständigen erfassen, dass man Realitäten ins Auge sehen muss. So hat es auch eines grausamen Mordes an einer Japanerin bedurft, damit das Innenministerium nun die Sicherheitsvorkehrungen am Bukarester Internationalen Flughafen zu verschärfen beabsichtigt. Unklar bleibt, warum die japanische Studentin mit einem wildfremden Mann in ein Taxi stieg, statt sich im Falle von Kommunikations- und Reiseschwierigkeiten nicht an die Botschaft oder ihren rumänischen Gastgeber wandte. Wenn sie unter Druck des späteren Täters in ein Taxi stieg, sind die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen - ausgenommen der später überführenden Kameras - prekär. Frage bleibt auch, ob der Taxifahrer nicht zumindest mit Teilschuld belegt werden kann, da er wohl untätig zusah, wie Täter und Japanerin an einem Waldstück ausstiegen: Die Japanerin bestimmt nicht freiwillig.

Genauso hat das Innenministerium übereilt gehandelt, als im vergangenen Jahr die eh nicht immer entschieden agierenden Dorfpolizisten vom Personal her auf ein Minimum reduziert wurden. Über Polizeireviere sollte für Ordnung gesorgt werden, doch auf dem Land hatte der Bürger auch den verbliebenen Rest an Respekt vor dem Ordnungshüter verloren. Vor allem Diebstahl aus Wohnungen, vom Acker und aus Autos waren die Folge. Nach nur einem Jahr folgt die Reform der Reform bei der rumänischen Polizei und die Dienststellen auf dem Land werden verstärkt. Eigentlich ein Zurück dahin, von wo man ausgegangen war, als das Ministerium eine Reform als notwendig erachtete.
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