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Mittwoch, 15. Aug. 2012

Mariä Himmelfahrt

 


Liebe LeserInnen,

die Sterne zu betrachten ist gewöhnlich eine angenehme Unterhaltung. Der Mensch kann auch so die Großartigkeit der Schöpfung und die Größe des Schöpfers bewundern. Einen Stern als Zeichen der Orientierung auf dem Meer oder im dunklen Wald zu suchen, ist keine Unterhaltung mehr. Es bedeutet, dass man sich orientieren will, dass man die gute Richtung, den richtigen Weg sucht.

Wie oft kann es vorkommen, dass es um uns herum, in unserem Leben dunkel wird? Manchmal wissen wir nicht wie unser Leben weitergeht. Wir haben oft wichtige Entscheidungen zu treffen, manchmal suchen wir den Ausweg aus einer schweren Situation. In diesen entscheidenden Momenten wäre für uns ein guter Hinweis, ein lenkender "Stern", sehr nötig.

Der amerikanische Philosoph Ralph Emerson schreibt: "Binde den Wagen deines Lebens an einen Stern." Den Wagen meines Lebens an einen Stern zu binden! An welchen Stern?

Die katholische und die orthodoxe Kirche feiert heute die Aufnahme Mariä in den Himmel. Sie wurde seit alter Zeit "Meeresstern" genannt. Diese Bezeichnung kommt aus der Erfahrung vieler Menschen, die im Leben Mariä Orientierung gefunden haben. Dies unterstreicht das Wort der Schrift aus dem Buch der Offenbarung: "Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt. Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen. (...) Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird." (Offenbarung 12, 1-2.5).

Maria, die Mutter des göttlichen Kindes, wurde durch ihren Sohn, Christus, ein großes Zeichen, sagt das Buch der Offenbarung. Dieses Fest lädt uns ein, unseren Blick auf diese Frau zu richten, unsere Lebens- und Glaubensfragen im Licht ihres Lebens zu betrachten. Sie könnte auch für uns das führende Zeichen, der gute leitende "Stern", sein.

Von Zsolt Szilvágyi, Pfarrer in der Josefstadt - Timisoara
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