zoro.ro - logo
Rumänien Online Kurier
Aktuelles aus Wirtschaft, Politik und Kultur
 
 
Copyright Impressum Kontakt
 
   
Nachrichten:

Mittwoch, 27. Jun. 2012

Rumänen sind suizidgefährdet

 
Der Selbstmordversuch von Rumäniens Ex-Ministerpräsident Adrian Nastase ist wegen der Umstände und des Bekanntheitsgrades des PSD-Politikers besonders medienträchtig. Nastase ist jedoch in diesem Kontext kein Einzelfall, denn die Bürger Rumäniens sind selbstmordgefährdet. 2784 Suizide gab es 2011 in Rumänien, ein Jahr zuvor waren es sogar 3050.

Die weitaus häufigste Methode dieser makabren Art aus dem Leben zu scheiden erfolgte durch Erhängen (79 Prozent), sieben Prozent nahmen Gift und fünf Prozent stürzten sich in die Tiefe. Ein Prozent der Selbstmorde erfolgte durch Erschießen.

Durchschnittlich gab es im vergangenen Jahr landesweit etwa 13,5 Selbstmorde bei 100.000 Einwohnern. Die meisten Menschen pro 100.000 Einwohner nahmen sich das Leben im Kreis Harghita, gefolgt von jenen in den Kreisen Ilfov, Satu Mare und Covasna. Die wenigsten Selbstmörder gab es im Kreis Maramures, dann im Kreis Cluj und in Bukarest.

Makaber, aber immerhin Kuriosa: Die meisten Suizide erfolgen in den Sommermonaten und 81 Prozent aller Selbstmörder in Rumänien sind Männer.
Druckversion
Nachgefragt:
Deutsche Delegierte: Am Rande eines Festivals notiert...
Nachgefragt zu: Johannis-Wahl
Nachgefragt zu: Arbeitsmarkt braucht Qualifizierte
Nachgefragt zu: Mediziner-Exodus nach Deutschland
mehr aus der Rubrik
Wirtschaft:
Österreichische Wirtschaft: großes Wachstumspotential in Rumänien. Wunsch nach besserer
Mehr Investition, höhere Löhne
2015: Mehr Existenzgründungen
IKEA baut
mehr aus der Rubrik
Auto und Verkehr:
Rumäniens Straßen mit vielen Schrottkisten
Fast 100 km Autobahn
Regierung streicht Umgehungsstraße für Timisoara
PkW-Markt legte zu
mehr aus der Rubrik
Rechtliches:
Verträge und entsprechende Zuschüsse zur Mitarbeiterbindung
Irreführende und vergleichende Werbung
Erneuerbare Energien - Erhalt von Betriebsaufnahmegenehmigungen erschwert
Arbeitsrecht: Gerichte dürfen Disziplinarmaßnahmen ersetzen
mehr aus der Rubrik