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Sonntag, 18. Mär. 2012

Leviten statt Messe gelesen. (Die Glosse am Sonntag)

 
Macht es Sinn, in ungarischer Sprache in Rumänien Medizin zu studieren? Diese Frage tut sich auf, wenn es um die sogenannt "ungarische Linie" an der Medizinhochschule in Targu Mures geht, die seit mehr als einer Woche für Gesprächsstoff in Rumänien sorgt. Nicht zuletzt ist der Ungarnverband UDMR gerade dabei, sich mit Koalitionspartner und Opposition zu verfeinden. Die derzeitige Regierung macht mit bei dieser Initiative der Ungarn, da sie ihre dünne Mehrheit nur mit der UDMR erhalten kann.

Gefragt sei jedoch, ob eine solche Abteilung wirklich Sinn macht. Es mag gelten, dass Mediziner der ungarischen Minderheit die gleiche Sprache wie ihre Patienten in mehreren Verwaltungskreisen Siebenbürgens sprechen sollen, doch stichhaltig ist dieses Argument für eine Hochschulgründung wohl kaum. Um mit dem Patienten grundsätzlich zu kommunizieren, bedarf es doch nicht gleich einer Medizinhochschule. Die Diagnose pflegen Mediziner trotzdem eh in einem Fach-Latein - das dem Fach-Chinesisch gleichkommt - anzugeben und Rezepte in der Apotheke werden wohl kaum zweisprachig ausgefolgt.

Alecs Dina
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