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Sonntag, 06. Nov. 2011

Leviten statt Messe gelesen. (Die Glosse am Sonntag)

 
Der Nokia-Abzug aus Rumänien ist weiterhin ein Ding der Kontroversen. Zunächst war es Gesprächsthema, ob die derzeitige Regierung nicht etwa das verpasst hat, was die Politiker aus der vorigen Legislaturperiode in Sachen Nokia aufgebaut haben. Der erste politische Schock ist vorbei.

Danach hatte die Regierung angeblich innerhalb weniger Stunden gleich eine Reihe von Ersatz-Investoren für Cluj im Ärmel. Die deutsche Bosch wurde bereits als sicherer Nachfolgebetrieb gehandelt. Derzeit steht das Thema längst nicht mehr im Vordergrund. Der wirtschaftliche Schock ist vorbei.

Hohe Abfindungen für die entlassenen Nokia-Mitarbeiter sollten gesichert werden. Gewerkschaften und Politiker zogen in dieser Hinsicht am gleichen Strang. Noch vor wenigen Tagen was von 20 - 30 Monatslöhnen die Rede. Seit Wochenende schrumpfte die Summe auf drei - sieben Löhne. Der soziale Schock geht bestimmt auch vorbei.

Da klingt es wie Hohn, wenn Nokia jedem entlassenen Mitarbeiter zum Abschied ein Handy verspricht. Bei der Abfindung wird auch mobil telefonieren ein Luxus.
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