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Dienstag, 01. Nov. 2011

Zur Heiligkeit berufen

 


Am Tag von Allerheiligen feiern wir "die große (himmlische) Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen, Stämmen, Völkern und Sprachen." (vgl. Offenbarung 7,9).

Wer ist aber in dieser großen himmlischen Schar? Wer ist ein Heiliger? Die Heiligen sind Menschen, die durch Gottes Gnade in das ewige Reich Gottes gelangt sind. Sie sind Menschen, die ihr Leben nach dem Willen Gottes zu gestalten versucht haben, oder wenn das ihnen nicht gelungen ist, der Umkehr zu Gott bereit waren.

Der Aufruf Gottes zur Heiligkeit, zum heiligmäßigen Leben ist an die Menschen schon am Anfang des Alten Testamentes ergangen: "Seid heilig, weil ich der Herr heilig bin." (Lev 11,44). Diese Aufforderung ist von Gott immer von neuem wiederholt worden. Gott will, dass jeder Mensch sein Leben heiligmäßig führt.

In jeder Zeit waren Menschen - und nicht wenige - die diesen Aufruf Gottes zu eigen gemacht haben. Sie haben nach dem Willen Gottes gehandelt. Diese Menschen haben sich bemüht in ihrem Tun Gott ähnlich zu werden. Sie sind gutes Werkzeug in Gottes Hand geworden. Sie haben es Gott erlaubt, dass er durch sie wirkt und Gutes tut.

Man sagt, ein Journalist hat an Mutter Theresa von Kalkutta die folgende Frage gestellt: "Wissen Sie, dass die Menschen Sie für eine Heilige halten?" Die Antwort der Ordensfrau war überraschend: "Heilig zu werden ist meine und auch Ihre Aufgabe", sagte sie zum Journalisten. Die Antwort von Mutter Theresa, die weltweit ein wahres Werkzeug Gottes war, bleibt für uns alle ein Vermächtnis: "Heilig zu werden ist meine und Ihre Aufgabe." Ja, wir Christen haben schon in der Taufe diese große Sendung bekommen, dass wir durch unser Leben den heiligen Gott darstellen.

Wir hoffen, dass wir aus Gottes unendlicher Gnade in der Ewigkeit zur großen Schar der Heiligen gehören werden. Wir hoffen, dass wir in dieser großen Schar unseren verstorbenen Schwestern und Brüdern wieder begegnen werden. Am Nachmittag zu Allerheiligen beten wir in den Friedhöfen für sie. Gott möge ihnen das ewige Glück geben in der Schar der Erlösten.


Von Zsolt Szilvágyi, Pfarrer in der Josefstadt - Timisoara

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