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Freitag, 07. Okt. 2011

Krisenentwicklung: Mehr essen, weniger telefonieren

 
Die Beraterfirma A.T. Kearney hat es ermittelt: Seit Einbruch der Wirtschaftskrise haben die Rumänen mehr Geld für Zigaretten, Alkohol, Erfrischungsgetränke und Lebensmittel ausgegeben. Im Gegenzug fuhren sie die Summen für Wohnungsausstattung, Haushaltsgegenstände, Kleidung und Dienstleistungen im Bereich der Telekommunikation erheblich zurück.

Die Ausgaben für Lebensmittel und Erfrischungsgetränke gingen zwischen dem 1. Quartal 2008 und dem 1. Quartal 2011 im Durchschnitt um nahezu zwei Prozentpunkte nach oben. Bei einem Einkommen von 1.500 Lei sind das nun im Durchschnitt 42 Prozent der Gesamtsumme. In den drei Jahren legten auch die Ausgaben für Zigaretten und Alkohol um einen Prozentpunkt zu und machen derzeit 7,2 Prozent der Einnahmen aus.

Andererseits reduzierten die Bürger Rumäniens in den letzten Jahren ihre Ausgaben für Telefonate um 4,6 Prozent. Für Bekleidung, Haushaltsgegenstände und Möbel gaben sie nahezu vier Prozent weniger aus. Wirtschaftsfachleute interpretieren die Preisentwicklung so: "Der prozentuelle Anstieg kommt daher, da die Preise bei Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren in letzter Zeit besonders gestiegen sind".
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