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Donnerstag, 23. Jun. 2011

Fronleichnam

 


Liebe Schwestern und Brüder!

An Fronleichnam feiern wir das Fest des Leibes und des Blutes Christi. Wir begehen dieses Fest mit einer besonderen Verehrung dieses Sakramentes. Das Allerheiligste wird in einer Prozession auf den Straßen getragen. Der gegenwärtige Herr wird gefeiert und angebetet.

Es gehört zum wahren Menschsein, dass der Mensch verehren kann, dass er in die Knie gehen kann. Das Wort "Ehrfurcht" wird zwar oft mit Protest kritisch und misstrauisch aus dem Wortschatz gestrichen. Dies kommt aber oft aus der Enttäuschung, etwas verehrt zu haben, was es nicht wert war. Vor diesem Sakrament spürt aber der glaubende Mensch, dass hier jemand gegenwärtig ist, der alles übersteigt, dem jedes Wesen sein Leben verdanken kann, der über allem steht.

Aus Jahrhunderte langer Erfahrung weiß die Kirche, dass die Verehrung Christi im Altarsakrament auf den Menschen befreiend und heilend wirkt. Es macht den Menschen nicht klein, wenn er sich dort verneigt, ja er ist nie größer, als wenn er vor diesem Geheimnis kniet.

Gott ist mitten unter uns. Er ist gegenwärtig. Diese Erkenntnis ruft jeden glaubenden Menschen zur Anbetung, zur persönlichen Beziehung mit Gott auf. Der emeritierte Bischof von Münster, Reinhard Lettmann, schreibt: "Gerade in dieser persönlichen Beziehung zu Gott liegt die unaustauschbare Würde des Menschen". Gott gegenüber, ihn anbetend, erfährt der Mensch sein wahres Menschsein, seine Würde und die befreiende Wahrheit, dass er nicht allein ist, dass jemand größer als er ist, dass jemand die Macht hat sein Leben in seine Hand zu nehmen. Hier erfährt aber der Mensch auch, dass sein Leben und alles was er hat und besitzt, nicht nur sich selbst verdanken kann. "Wer dies nicht erkennt, der geht schließlich vor dem Tabernakel des eigenen Ich in die Knie, bis er am Ende feststellen muss, dass es leer und ohne Verheißung ist", schreibt dazu Bischof Franz Kamphaus.

Gott, der über allem lebt und herrscht, aber uns gleichzeitig unendlich liebt, ist im Sakrament des Altares, im verwandelten Brot und Wein da.
Kommt, wir beten ihn an!

Von Zsolt Szilvágyi, Pfarrer in der Josefstadt - Timisoara

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