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Mittwoch, 01. Jun. 2011

Rumänien-Serbien: Wettbewerbsfähigkeit und regionale Identität sichern

 
Ein grenzüberschreitendes Projekt um Forschung, Entwicklung und Kooperation in den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft zu fördern - dies hatte die Handelskammern aus Pancevo, Kikinda, Zrenjanin (alle aus Serbien) und jene aus dem rumänischen Verwaltungskreis Timis zusammen gebracht. Dabei war auch die Stiftung für Kultur und Erziehung "Ioan Slavici" aus Timisoara.

Im historischen Banat sollen durch dieses Projekt Wettbewerbsfähigkeit und regionale Identität nach EU-Maßstäben gefördert werden. Vor allem kleine und mittelständische Betriebe stehen im Fokus dieses Projekts, das Ende Dezember 2011 ausläuft.

"Eine der Hauptaufgaben des Projektes ist, kleine und mittelständische Betriebe aus dem gesamten ehemaligen Großbanat zu unterstützen und die regionale Wirtschaft zu fördern", sagte Dragan Bosilj, Vorsitzender der Industrie- und Handelskammer in Pancevo. Eine grenzüberschreitende und dauerhafte Entwicklung sieht Silvana Adamovici, Direktorin für Internationale Beziehungen der Temescher Handelskammer, durch dieses Projekt, aber auch die Möglichkeit zur Clusterbildung. Außerdem rechnet sie mit der Chance für Firmen, "Wirtschaftswachstum spürbar werden zu lassen". Ioan Slavici, Vorsitzender der gleichnamigen Temeswarer Stiftung, fand es in seiner Ansprache besonders wichtig, dass auch Forschung und Wissenschaft in solche Projekte aufgenommen werden: "Schüler können so schon frühzeitig Kontakt mit der Wirtschaft aufnehmen".

Serbische Investitionen sind im benachbarten Verwaltungskreis Timis derzeit eher selten. Ende Dezember 2010 waren beim Handelsregister des Verwaltungskreises 106 Firmen mit serbisch-rumänischem oder exklusiv serbischem Kapital registriert. Insgesamt gab es Ende vergangenen Jahres im Raum Timisoara 7.756 Firmen mit ausländischem Kapital.
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