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Freitag, 13. Mai. 2011

Heizung räumt Haushaltskasse (Kurzkommentar)

 
Die rumänische Regierung und der IWF haben beschlossen, noch in diesem Jahr den Zuschuss bei Heizkosten vom Staat zu streichen. Stellenweise könnte dies ein Anstieg der Ausgaben für Warmwasser und Heizung im kommenden Winter von bis zu 60 Prozent bedeuten. Wer soll das nun bezahlen? Die Kommunen suchen bereits zwei Tage nach Bekanntgabe dieser Hiobsbotschaft nach Alternativen, denn die Löhne der Rumänen werden bestimmt nicht so steigen, um die zusätzlichen Kosten auch nur annähernd zu decken. Entweder müssen die Städte noch mehr zuschießen als bisher oder die Bevölkerung wird in die Situation getrieben, ihre Wohnnebenkosten nicht mehr bezahlen zu können. Ersten Informationen nach soll die Verbrennung von Abfall als Alternative gelten.

Der rumänische Premierminister Emil Boc sagte, es müsse ein Unterschied gemacht werden, zwischen den Bürgern, die 1.000 Lei und denjenigen die 10.000 Lei/Monat verdienen. Subventionen für die Ärmsten sind angesagt, doch was mit denen passiert, die 3.000 oder 4.000 Lei/Familie verdienen und bei den derzeitigen Teuerungen gerade mal über die Runden kommen, das wurde nicht gesagt. Wahrscheinlich weiß dies selbst der Premierminister nicht. Hoffentlich fällt ihm dazu in Kürze doch noch was ein.
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