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Montag, 04. Apr. 2011

Bildungswesen nicht an Arbeitsmarkt angepasst

 
Einen Überschuss an Arbeitskräften in den Primärsektoren im Vergleich zu einem Minus an Personal im Tertiärsektor gibt es derzeit in Rumänien, schreibt der Wirtschaftsprofessor Nicolae Taran in einer diesbezüglichen Studie.

Verglichen mit den gegebenen Indikatoren in der EU ist eine Inneffizienz in der Produktion - eine gesunkene Produktivität im Primär- und Tertiärsektor der rumänischen Volkswirtschaft - zu erkennen.

Der Rückgang an Schülern und Studenten sowie das unadäquate rumänische Bildungswesen entspricht nicht den Anforderungen des Arbeitsmarktes. Zwischen 1991 und 2009 ist die Anzahl der Schüler um 32 Prozent gesunken, die Anzahl der Studenten ist um 4,6 Mal angewachsen und die Zahl der Hochschullehrer um 2,3 Mal.

Die Anzahl der Studenten an den technischen Hochschulen ist in der genannten Zeit um Zweidrittel gefallen und an den medizinischen Hochschulen gibt es nur noch halb so viele, wie kurz nach der Wende. Dafür nahm die Anzahl der Studenten an den BWL-Fakultäten um acht Mal zu und im Bereich Rechtswissenschaften war es das Siebenfache.


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