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Montag, 17. Jan. 2011

Kontrollthema: Ölmultis und Steuerparadis

 
Das Finanzamt soll prüfen, ob die Treibstoffkonzerne nicht etwa Geld auf Konten in sogenannten Steuerparadiesen wandern lassen - dies forderte der rumänische Finanzminister Gheorghe Ialomitianu. Die Gerüchte gehen, dass es unter den Ölkonzernen eventuelle Preisabsprachen gegeben haben könnte. An der Kaufkraft gemessen, ist Treibstoff in Rumänien sehr teuer - deshalb protestieren die Bürger seit Tagen. (siehe vorangegangene Nachricht).

Die Wettbewerbsbehörde hatte vor Kurzem auf Anordnung von Premierminister Emil Boc die Tankstellen- und deren Besitzer überprüft und keine Ungereimtheiten feststellen können.

Der Vorsitzende des Industriellenverbandes UGIR 1903, Ioan Cezar Coraci, nimmt die Treibstoffkonzerne in Schutz: 70 Prozent des Treibstoffpreises seien Steuern, deshalb müsse nun der Staat rettend eingreifen, sagte er.

Fakt ist, dass Wertverluste von Erdöl an der internationalen Börse nur selten zu Preissenkungen an der Zapfsäule in Rumänien führen.
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