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Montag, 17. Jan. 2011

Ungewöhnliche Proteste gegen Preistreiberei

 
Stellen Sie sich einen Tankwart vor, bei dem ein Autofahrer ganze 120 Milliliter Benzin tankt, und dabei für die 0,65 Lei einen 100-Lei-Schein aufs Pult klatscht. Ein anderer wechselt sein Geld in Münzen mit ganz geringem Wert und geht damit zum Tanken. Andere wuschen ihr Auto überaus genau und langsam, sodass sie die Tankstellen blockierten. Solche Protest-Szenarien gegen hohe Spritpreise sind seit Tagen überall an rumänischen Tankstellen anzutreffen - vor allem seitdem die Wettbewerbsbehörde keine Unregelmäßigkeiten bei der Preistreiberei des Sprits erkennen konnte.

Über elektronische Medien riefen Autofahrer auf, drei Tage lang überhaupt nicht mehr mit dem Auto zu fahren, deshalb auch nicht zu Tanken und auf Nahverkehrsmittel und Fahrräder umzusteigen.

Um fast 25 Prozent stieg im vergangenen Jahr der Preis bei Benzin - das ist gehörig über dem EU-Durchschnitt, dessen Teuerungsrate bei 17 Prozent lag. Mehr als in Rumänien stiegen die Benzinpreise nur noch in Griechenland und Schweden - die beiden Länder verfügen jedoch über keine eigene Förderung.
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