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Dienstag, 30. Nov. 2010

Hokuspokus mit Steuern und Schadenersatz

 
Hellseher und Kartenleger mit Quittung und Steuerberater in Berufsverbänden vereint; so in etwa stellt sich der Abgeordnete aus dem Verwaltungskreis Timis, Alin Popoviciu, die Zukunft von Praktikern der weißen Magie vor.

Die Vorstöße von Popoviciu in dieser Richtung sind nicht neu. Bereits vor einigen Monaten wollte er einen Gesetzesvorschlag zur Debatte bringen, wonach Wahrsagen und Kartenlegen verboten wird. Bei Missachtung des Gesetzes sollen WahrsagerInnen wegen Betrugs mit hohen Haftstrafen rechnen müssen, sagte damals Popoviciu. Die Wahrsagerinnen reagierten: Sie wollen ihre magischen Kräfte einsetzen, um den Abgeordneten von "diesen bösen Gedanken abzubringen", hieß es damals aus dem Kreis der Betroffenen.

Nun steckt Popoviciu gewaltig zurück und erwartet bloß, dass die Arbeit dieser Berufskategorien legal wird. Seinen Aussagen nach, soll diese Initiative vor allem dem Schutz der Bürger dienen. Nach falschen Prognosen sollen Bürger die WahrsagerInnen vor Gericht zitieren und auf Schadensersatz verklagen können.
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