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Donnerstag, 25. Nov. 2010

Steuerkarussell

 
Den Steuergürtel immer enger schnallen, oder doch ein wenig lockern, um Arbeitsplätze zu erhalten - diese Frage stellt sich die rumänische Regierung pro Minister mindestens einige Male. Und in zwei Jahren seit den Parlamentswahlen befanden sich schon drei Finanzminister am Ruder. Nun geht es um die Besteuerung von Kleinstbetrieben (Mikrounternehmen - mit maximal neun Arbeitnehmern und einem Höchstumsatz von 100.000 Euro). Ihnen soll ab Januar statt der angekündigten Steuerpauschalen eine Umsatzsteuer von drei (3) Prozent auferlegt werden, so die derzeitigen Überlegungen.

Nachdem auch Mikrobetriebe zwischen Mai 2009 - Oktober 2010 bei niedrigem Profit einen Mindeststeuersatz zu begleichen hatten, müssen sie ab dem 1.Oktober eine Profitsteuer bezahlen. Ab 2011 sollte Firmen nach Riskobereichen der Steuerhinterziehung eine Steuerpauschale (taxa forfetara) auferlegt werden. Die Schwierigkeit der Kontrolle und Verwaltung eines solchen Systems hat das Finanzministerium nun zur Überlegung gebracht, auf die in den letzten Jahren - vor der Mindestebesteuerung - gütige Umsatzsteuer zurückzukommen.
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