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Montag, 13. Sep. 2010

Staatsbeihilfe für Investoren gelockert

 
Rumänien habe die Bereiche erweitert in denen er Investitionen von Unternehmen bezuschusst und die Mindesthöhe der Investition, ab der er ein Projekte fördert, von 30 Millionen auf zehn Millionen Euro gesenkt,
sagte Iulian Sorescu, Finanzexperte des Unternehmens Noerr Finance and Tax Bucharest, vor Kurzem auf der Mitgliederversammlung der Deutsch-Rumänischen Industrie- und Handelskammer.

Die Krise habe zu einem Bewusstseinswandel in der Wirtschaft und Politik geführt, betonte auf gleichem Treffen Dr. Jörg Menzer, Rechtsanwalt der Noerr-Anwaltskanzlei Menzer und Bachman, zu Beginn der Veranstaltung. "Bisher durften Unternehmen dem rumänischen Staat nur geben, bekamen aber nichts zurück", so Menzer. Das habe sich mit der Krise und dem Druck durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) im Rahmen der Kreditvergabe an Rumänien geändert. Der IWF habe den rumänischen Staat dazu verpflichtet, mit den geliehenen Geldern nicht das Haushaltsdefizit zu begleichen oder Löcher zu stopfen, sondern privatwirtschaftliche Investitionen zu unterstützen, so Sorescu anschließend in seinem Vortrag.

Nachdem die Untergrenze, ab der der Staat Projekte mitfinanziert, von 30 auf zehn Millionen Euro Mindestinvestition gesunken ist, solle diese Hürde auf Druck des IWF auch gegen den Willen der Politik auf fünf Millionen Euro verringert werden, so Sorescu. Auch sei das Finanzministerium offener und die Sachbearbeitung schneller und kompetenter geworden.

Menzer betonte, dass die entsprechende Investitionssumme nicht gleich zu Beginn des Projektes aufzubringen sei, sondern im Verlauf des Projektes über mehrere Jahre investiert werde. Ebenso bekäme man die staatliche Beihilfe etappenweise nach vorheriger Investition in Form einer Rückerstattung ausgezahlt.

(Gekürzt aus der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien)
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