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Mittwoch, 23. Jun. 2010

Nachgefragt zu: Krankenhäuser unter Kommunalobhut

 
Kommunalverwaltungen müssen eigentlich ab sofort die meisten der 435 Spitäler in Rumänien übernehmen. Konkret geht es um 373 Einrichtungen. Die 62 weiteren Krankeneinrichtungen - Unfallkliniken oder regionale Krankenhäuser - bleiben weiterhin unter Obut des Gesundheitsministeriums. (Wirberichteten am 14.Juni). Wie die Kommunalverwaltungen zu disem Thema stehen, fragte der Rumänien Online Kurier in der westrumänischen Kleinstadt Sannicolau Mare nach:

Zu 90, manchmal sogar zu 100 Prozent sind die Betten im Krankenhaus in Sânnicolau Mare belegt. Also stehen auch keine Bettenreduzierungen und keine Personalentlassungen an, sagt Dr. Claudia Luca, Direktorin der Krankeneinrichtung. Sie hofft, genau so wie der Ortsvorsteher Danut Groza, dass ihr Haushalt ein wenig zulegt und sie über etwas mehr Geld auf dem Spitalkonto verfügt, wenn das von ihr geleitete Krankenhaus von der Obhut des einschlägigen Ministeriums in jene der Stadtverwaltung überwechselt. "Ich sehe es auf alle Fälle von Vorteil, wenn das Krankenhaus unter der Obhut der Kommune steht, denn dann läuft eine bessere Kommunikation, und man kann leichter Entscheidungen treffen und schneller schalten", sagt der Bürgermeister. Er rechnet aber auch damit, dass die Übergabe aus der Hand des Ministeriums in jene des Bürgermeisteramtes mit gelegentlicher Unterstützung verbunden sein wird und zeigt sich überaus stolz, dass das Krankenhaus in seiner Stadt momentan schuldenfrei ist. Ganz diskret schickt er über unsere Publikation einen Vermerk an die anderen Kommunalverwaltungen im näheren Umfeld: "Wir sind ein Krankenhaus, das Bürgern aus einem viel größeren Umfeld zur Verfügung steht". Derzeitigen Daten nach ist die Krankeneinrichtung für etwa 70.000 Bürger zuständig, also etwa ein Fünftel der Bevölkerung im Verwaltungskreis Timis - ausgenommen die Kreishauptstadt.
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