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Freitag, 18. Jun. 2010

Erst Stellenstreichungen, dann mehr Gehalt

 
100.000 Staatsbeamte müssen gehen, damit bei den Verbliebenen erneut Gehaltsaufstockungen vorgenommen werden können, sagt der rumänische Finanzminister Sebastian Vladescu. Vorläufig stehen 70.000 Beamte auf der Abschussliste. Bis Ende des Jahres soll die Anzahl der Staatsbediensteten von derzeit 1,36 Millionen auf 1,29 Millionen verringert werden.

IWF-Vertreter hatten vor einigen Wochen behauptet, im rumänischen Staatssektor um 250.000 zu viel Beamte beschäftigt sind. Lucian Croitoru, Beirat für Finanzpolitik der Rumänischen Nationalbank (BNR) hatte seinerseits behauptet, etwa 500.000 Beamte "haben nichts im Staatssektor zu suchen", sagte Croitoru.

Nachdem den Beamten viele ihrer Zuschüsse gestrichen worden sind, müssen sie ab Juli auf weitere 25 Prozent ihres Gehaltes verzichten. Manche geraten dadurch nahe an die Grenze des rumänischen Mindestlohnes von 600 Lei/Monat.
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