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Dienstag, 11. Mai. 2010

IWF-Auflage: Mehr Steuern

 
Die Lebensmitteltickets werden besteuert, die Zinsen aus Bankkonten ebenfalls, genauso wie der Gewinn aus Kapitalanlagen. Dies alles Folgen der Sparmaßnahmen, die der Internationale Währungsfonds Rumänien auferlegt hat, nachdem das Haushaltsdefizit außer Kontrolle zu geraten schien und eine neue Tranche des Notkredits fällig wurde.

Der Rotstift wird auch bei Frührenten angesetzt, im Falle von Krankenrenten wird in Zukunft viel genauer hingesehen. Die Zulage für den Mutterschaftsurlaub wird ebenfalls niedriger angesetzt. Sie soll ab nun nicht mehr nach dem Einkommen der Mutter vor der Entbindung berechnet, sondern auf eine Fix-Summe festgelegt werden.

70.000 Stellen müssen noch in diesem Jahr im öffentlichen Sektor gestrichen werden, sodass das Personal in diesem Bereich auf 1,29 Millionen verringert wird. Der IWF fordert mittelfristig eine Streichung von insgesamt 250.000 Arbeitsplätze im öffentlichen Sektor. 2006-2008 seien zu viele Stellen neu gegründet worden, die den Haushalt belasten.

Wenn die vorgesehenen Sparmaßnahmen nicht bereits ab Juni erste Erfolge zeigen, wird Rumänien nicht um die Anhebung von Mehrwertsteuer und Flat Tax herumkommen.
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